Welche Maßnahmen zum Ausgleich der Baumaßnahme werden im Bereich Natur und Landschaft ergriffen?

/Welche Maßnahmen zum Ausgleich der Baumaßnahme werden im Bereich Natur und Landschaft ergriffen?

Welche Maßnahmen zum Ausgleich der Baumaßnahme werden im Bereich Natur und Landschaft ergriffen?

Die Auswirkungen auf Natur und Landschaft im Zusammenhang mit dem geplanten Logistikzentrum wurden im Vorfeld umfangreich untersucht. Jeder bauliche Eingriff bringt unweigerlich Auswirkungen auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild mit sich. Um dies auszugleichen, wurde eine Vielzahl an Kompensationsmaßnahmen festgelegt.

Insgesamt sind Ausgleichsmaßnahmen auf einer Gesamtfläche von ca. 123.000 m² geplant. Dies entspricht in etwa 17 Fußballfeldern. Somit ist die Fläche der Ausgleichsmaßnahmen in etwa drei Mal so groß wie die Gebäudefläche des geplanten Logistikzentrums. Hinzu kommen bis zu 40.000 m² Dachbegrünung sowie die Pflanzung einer Eichenbaumreihe in einem Teilgebiet an der Straße „Zur Kreuzeiche“ in Lehrte-Aligse.

Im Folgenden werden die konkreten Ausgleichsmaßnahmen in den jeweiligen Gebieten aufgeführt:

Im Plangebiet:

  • Ca. 7.000 m² Baum- und Strauchhecke (ca. 280 großkronige Bäume (u. a. Eichen), 400 junge Laubbäume und 300 Sträucher)
  • Ca. 8.000 m² Obstwiese
  • Ca. 26.000 m² Baum-Strauchhecken, Beete, Rabatten, Straßenbegleitgrün

Außerhalb des Plangebietes:
Gemarkung Röddensen

  • Ca. 8.000 m² Eichenmischwald
  • Ca. 15.000 m² Extensivgrünland

Gemarkung Eicklingen

  • Ca. 17.000 m² Umbau zum Eichenwald

Grafhorn, Gemarkung Arpke

  • Ca. 20.000 m² Entwicklung von Sandheideflächen
  • Ca. 15.000 m² Entwicklung eines Buchen-, Eichenmischwaldes
  • Ca. 7.000 m² Streuobstwiese

Wir freuen uns, dass diese Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der natur- und kulturhistorischen Bildungsstätte Naturfreundehaus Grafhorn umgesetzt werden können.

2018-06-15T16:09:18+00:00